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Der Havaneser
Ursprung
Der Havaneser gehört zur Familie der Bichons (flauschiger Hund)
Die Rasse stammt aus der westlichen Mittelmeergegend und hat sich entlang der spanischen und italienischen Meeresküste entwickelt.
Offenbar wurden die Havaneser frühzeitig durch italienische Überseekapitäne in Kuba eingeführt.
Irrtümllicherweise hat die am häufigsten vorkommende Havanna-Farbe (tabakfarben) der Havaneser dazu verleitet, Havanna, die Hauptstadt von Kuba, als Ursprungsort anzunehmen.
Der Havaneser belebte die Wohnungen adeliger Kubaner während des 18. und 19. Jahrhunderts. Infolge unglücklicher Umstände sind indessen alle alten Havaneser-Blutlinien in Kuba ausgestorben. Anscheinend konnten jedoch einzelne Havaneser aus Kuba herausgeschmuggelt werden.
Ihre Nachkommen überleben in den USA. Die ersten Havaneser wurden 1982 von einer deutschen Züchterin nach Deutschland importiert.
Als die Zeitschrift „Das Tier“ 1997 in der Januarausgabe den Havaneser zum Hund des Jahres wählte, war ein entscheidender Schritt für die Bekanntheit der Rasse getan.
Der Havaneser ist absolut einmalig. Wer sich für ihn entschieden hat, wird seine wahre Freude an ihm haben.
Schon jetzt hat der Havaneser viele neue Anhänger. Auch wenn es zwischenzeitlich einige Liebhaber gibt, ist der Havaneser immer noch eine seltene Rasse und noch nicht überall bekannt.
Es wäre schade, wenn der Havaneser bei all seiner Beliebtheit zu einem Modepüppchen werden würde.